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China weist Vorwurf der USA wegen Währungsmanipulation zurück


Peking (dpa) - Chinas Zentralbank hat die Anschuldigungen des voraussichtlichen neuen US-Finanzministers Timothy Geithner, zur Förderung der Exporte, seine Währung zu "manipulieren", als "falsch und irreführend" zurückgewiesen. Der Vizegouverneur Su Ning sagte laut amtlicher Nachrichtenagentur Xinhua vom Sonntag, die Vorwürfe lenkten von der wahren Ursache der Finanzkrise ab. "Auch sollten alle Ausflüchte, die zu einem Wiederaufleben des Handelsprotektionismus führen, vermieden werden", sagte Su Ning. Es sei weder dem Kampf gegen die Krise noch der Entwicklung der Weltwirtschaft dienlich.

Die Äußerungen Geithners vor dem Finanzkomitee des Senats hatten in China für Irritationen gesorgt. Amtliche Medien sahen "eine klare Wende" gegenüber der Haltung der alten US-Regierung, die China nicht ausdrücklich der Manipulation beschuldigt hatte. Experten äußerten ihre Sorge über einen möglichen härteren Kurs von US-Präsident Barack Obama in der China-Politik. China hatte seine Währung, die nicht frei konvertibel ist, in den vergangenen zwei Jahren um mehr als 20 Prozent aufgewertet, was den USA aber nicht weit genug geht.

Nach Angaben von Experten sind die Bedingungen für einen weiteren Wertzuwachs durch die globale Rezession, den Rückgang des chinesischen Handelsüberschusses sowie den Kursanstieg des US-Dollars nicht mehr gegeben.
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