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Arbeitgeber-Präsident Hundt weist IG-Metall-Forderung zurück


Köln (dpa) - Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt hat die Forderung der IG Metall nach acht Prozent mehr Lohn und Gehalt als "maßlos überzogen" zurückgewiesen. Angesichts der schwächer werdenden Konjunktur sollten die Tarifpartner "alles tun, um die negativen Auswirkungen auf die Unternehmen und insbesondere auf die Beschäftigungssituation so gering wie möglich zu halten", sagte Hundt am Sonntag im Deutschlandfunk. Er hoffe, dass "beide Parteien am Verhandlungstisch möglichst schnell eine Lösung finden, die für die Unternehmen verkraftbar ist".

Hundt wies die Darstellung der IG Metall zurück, wonach die Arbeitgeber Angstmache betrieben und die Krise für sich auszunutzen versuchten. "Wir haben gerade in der Metall- und Elektroindustrie in den letzten Jahren Abschlüsse getätigt, die der wirtschaftlichen Situation entsprochen haben. Wir haben Reallohn-Steigerungen vereinbart." Weite Teile der Branche hätten in den vergangenen Jahren ihre wirtschaftliche Situation verbessert. Dies sei in den Tarifabschlüssen berücksichtigt worden.
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