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Ciba vor Übernahme mit roten Zahlen - Flaute drückt auf Ergebnis


Basel (dpa) - Wenige Monate vor der geplanten Übernahme durch die BASF steckt der Schweizer Spezialchemiekonzern Ciba tief in den roten Zahlen. In den ersten drei Quartalen belief sich der Verlust auf 523 Millionen Franken (rund 347 Mio Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch in Basel mitteilte. In der Vergleichszeit 2007 hatte Ciba noch einen Gewinn von 153 Millionen Franken ausgewiesen. Das Minus entstand hauptsächlich aufgrund von Abschreibungen auf das Papiergeschäft. Daneben machen dem Konzern neben der allgemeinen Konjunkturabschwächung vor allem in der Automobilbranche und im Bausektor steigende Rohstoffkosten zu schaffen, die nur zu einem geringen Teil über Preiserhöhungen aufgefangen werden konnten.

Der Umsatz schrumpfte im Zeitraum von Januar bis September um sechs Prozent auf 4,6 Milliarden Franken, blieb in lokalen Währungen jedoch stabil. Im dritten Quartal sank der Gewinn um acht Prozent auf 46 Millionen Franken. Der Umsatz verringerte sich um fünf Prozent auf 1,6 Milliarden Franken. Ciba-Chef Brendan Cummins nannte es schwierig, die Nachfrageentwicklung bis Jahresende abzuschätzen, "da das Ausmaß und die Dauer des konjunkturellen Abschwungs nicht absehbar sind".

Die Übernahme durch den Chemiekonzern BASF mit einem Volumen von 3,8 Milliarden Euro soll im ersten Quartal 2009 abgeschlossen sein. Alles laufe nach Plan, teilte Ciba mit. BASF hat sich bereits die nötige Zweidrittelmehrheit gesichert.
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