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Lettland verstaatlicht angeschlagene zweitgrößte Bank Parex


Riga (dpa) - Die Regierung von Lettland hat die zweitgrößte Bank des Landes, Parex, im Gefolge der Finanzkrise verstaatlicht. Ministerpräsident Ivars Godmanis begründete die Maßnahme in der Nacht zum Sonntag damit, dass der Schritt zur Stabilisierung es Bankensystems unumgänglich gewesen sei. Die Regierung übernahm für einen symbolischen Betrag von einem Lat (1,4 Euro) 51 Prozent der Anteile bei dem finanziell angeschlagenen Geldinstitut.

Die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen gehören seit 2004 der EU an. Sie gelten wegen ihres rasanten Wachstums mit hohen Kreditrisiken in den vergangenen Jahren als stark von der Finanzkrise bedroht. In einer Erklärung der Nationalbank in Riga hieß es, Lettland sei nach derzeitigem Stand nicht auf Kapitalhilfe durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) oder die EU angewiesen.
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