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FAO ruft zu "neuer Weltordnung der Landwirtschaft" auf


Rom (dpa) - Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) ruft zu tiefgreifenden Reformen des Agrarmarktes und zu einer massiven finanziellen Kraftanstrengung im Kampf gegen den Hunger auf. Die Staatschefs sollten im nächsten Jahr auf einem Gipfeltreffen mit einer "neuen Weltordnung der Landwirtschaft" dafür sorgen, dass der Handel weltweit nicht nur frei, sondern auch fair ablaufe, verlangte FAO-Generaldirektor Jacques Diouf am Mittwoch in Rom. Zudem müssten sie auch sicherstellen, dass jährlich 30 Milliarden Dollar (23,7 Milliarden Euro) für den Kampf gegen den Hunger eingesetzt werden.

Die Milliarden sollten nach Dioufs Worten für eine erhöhte landwirtschaftliche Produktivität in Entwicklungsländern und für eine bessere Agrar-Infrastruktur ausgegeben werden. Agrarzuschüsse, Zölle und andere Handelsbarrieren verzerrten den internationalen Markt für Nahrungsmittel, kritisierte Diouf. Dies gelte es zu korrigieren. Bis 2050 müsse die weltweite Nahrungsmittelproduktion verdoppelt werden, um dann neun Milliarden Menschen zu ernähren. In einer Botschaft an den künftigen US-Präsidenten Barack Obama hatte Diouf angeregt, dass die USA bei der Einberufung eines Gipfels die Führung übernehmen. dpa ka xx n1 la
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