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China sieht "düstere" Lage auf Arbeitsmarkt durch Wirtschaftskrise

Peking (dpa) - Die weltweite Wirtschaftskrise lässt auch in China immer mehr Menschen ihre Arbeit verlieren. Die Lage auf dem chinesischen Arbeitsmarkt sei "düster" und werde sich weiter verschlechtern, warnte der Minister für Arbeit und soziale Sicherheit, Yin Weimin, auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Peking. Arbeiterunruhen seien gegenwärtig die "größte Sorge" der Regierung.

Seit Oktober seien die Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf Chinas Arbeitsmarkt schon zu spüren. Vor allem die arbeitsintensive Produktion in kleineren und mittelständischen Unternehmen sei betroffen. Die Lage dürfte sich im ersten Quartal des neuen Jahres noch verschärfen, bevor im zweiten Quartal die Maßnahmen der Regierung zur Ankurbelung der Wirtschaft ihre Wirkung zeigten.

Chinas Regierung hat diesen Monat ein Maßnahmenpaket mit einem Umfang von rund vier Billionen Yuan, umgerechnet 486 Milliarden Euro, angekündigt, um sein Wirtschaftswachstum zu fördern und die heimische Nachfrage zu stärken. Geplant sind verstärkte Investitionen in Infrastrukturprojekte sowie Steuer- und Krediterleichterungen. Nach einem zweistelligen Wirtschaftswachstum in den vergangenen Jahren rechnen Experten für 2009 nur noch mit 7,5 Prozent Wachstum in China, während für 2008 mehr als 9 Prozent erwartet werden.
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