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Kampf gegen US-Häuserkrise: Zwangsversteigerungen teils ausgesetzt


New York (dpa) - Die US-Regierung unternimmt einen weiteren Schritt zur Entlastung notleidender Hausbesitzer. Zur Advents- und Weihnachtszeit setzen die zwei vom Staat kontrollierten größten US- Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac bei bestimmten Kunden Zwangsversteigerungen befristet aus. Die Kreditnehmer mit massivem Zahlungsverzug sollen so mehr Zeit für die geplante Änderung ihrer Hypothekenverträge bekommen. Die Regelung komme insgesamt rund 16 000 Haushalten zugute, teilte die zwei Institute am Donnerstag mit.

Fannie Mae und Freddie Mac stehen hinter rund 50 Prozent aller Hauskredite in den USA. In der vergangenen Woche hatte die Regierung bereits Erleichterungen wie niedrigere Raten und Zinsen sowie einen Zahlungsaufschub angekündigt. Die Zwangsversteigerungen sollen nun vom nächsten Mittwoch bis zum 9. Januar nächsten Jahres ausgesetzt werden. Auch einzelne private Banken hatten bereits ähnliche Schritte unternommen.

Die massiven Probleme am US-Immobilienmarkt waren der Auslöser der weltweiten Finanzkrise. Eine Lösung dieser Schwierigkeiten ist Experten zufolge deshalb für eine Beendigung der Krise entscheidend. Ein Großteil der für die Kreditkrise verantwortlichen Ramsch- Hypotheken ("subprime") liegt jedoch nicht bei Fannie Mae und Freddie Mac. Die Regierung forderte daher bereits mehrfach die betroffenen Banken und Finanzierer zu noch entschiedenerem Handeln auf. dpa fd xx n1 fi
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