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Europäische Zentralbank hilft Polen - Zehn Milliarden Euro


Frankfurt/Main (dpa) - Die Europäische Zentralbank (EZB) hilft nun auch der Zentralbank Polens bei der Stabilisierung der Geldmärkte. In einem Abkommen sei vereinbart worden, dass die polnische Notenbank sich bei der EZB bis zu zehn Milliarden Euro leihen kann, teilte die EZB am Freitag in Frankfurt mit. Damit solle die Geldpolitik der polnischen Notenbank unterstützt werden. Der Vertrag sei bereits am 6. November abgeschlossen worden.

Die EZB hatte bereits Ende Oktober mit der Zentralbank Dänemarks ein Tauschgeschäft über zwölf Milliarden Euro abgeschlossen, um die dänischen Euro-Geldmärkte zu stützen. Der ungarischen Zentralbank hatte die EZB bis zu fünf Milliarden Euro geliehen.

Die EZB selbst kann über ein Tauschabkommen mit der US-Notenbank Federal Reserve ohne Limit Dollar-Liquidität in den europäischen Markt geben. Auch zwischen der Schweizer Notenbank und der EZB gibt es Abkommen, um die Versorgung der Märkte in der Eurozone mit Schweizer Franken zu gewährleisten.

Geschäftsbanken können sich von den Notenbanken frisches Geld geben lassen, müssen dafür aber Sicherheiten hinterlegen und Zinsen zahlen. Weil sich die Banken angesichts der Finanzkrise kaum noch Geld untereinander leihen, springen verstärkt die Notenbanken in die Bresche. Die Banken benötigen oftmals auch Fremdwährungen, weil sie auch viele Geschäfte in Euro, Dollar oder Schweizer Franken tätigen. dpa rg yyhe n1 kf
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