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Schlechter Verdienende halten Geld zusammen


Bonn (dpa) - Etwa jeder Dritte schlechter verdienende Verbraucher will wegen der Finanzkrise geplante Investitionen in Haus oder Wohnung zurückstellen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Forsa-Umfrage, die im Auftrag der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) erstellt und am Dienstag von dem Dachverband in Bonn vorgestellt wurde. Vor allem besser Verdienende wollen an geplanten Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen im Haus festhalten.

Laut Umfrage wollen grundsätzlich rund 16,7 Millionen Personen ab 18 Jahren entsprechende Investitionen in Haus oder Wohnung vornehmen. Darunter wollten 10,4 Prozent ihr Vorhaben um "einige Monate", weitere 7,8 Prozent um "etwa ein Jahr" und 16,0 Prozent um "länger als ein Jahr" zurückstellen. In dieser Kategorie seien Arbeiter und Bezieher niedriger Einkommen überdurchschnittlich häufig vertreten. Trotz Finanzkrise und ihrer Folgen wollten 62,9 Prozent oder 10,5 Millionen ihre Vorhaben umsetzen. Das gelte vor allem für Angestellte, Beamte, Selbstständige und Besserverdiener mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen ab 2000 Euro.

Für 2008 rechnet die mittelständische Sanitärwirtschafts-Branche auf Basis einer neuen ifo-Schätzung gegenüber 2007 mit einem leichten nominalen Umsatzplus von 1,5 Prozent bis 2 Prozent auf rund 15,5 Milliarden Euro (2007: 15,2 Mrd Euro).
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