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Daimler will in Batterieproduktion für Elektroautos einsteigen


Stuttgart (dpa) - Mit einem Überraschungs-Deal will sich die Daimler AG nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" einen Vorsprung bei der Entwicklung von Elektroautos sichern. Der Stuttgarter Autobauer werde gemeinsam mit dem Essener Industriekonzern Evonik in Deutschland eine Fabrik bauen, in der Batterien für künftige Elektroautos in Großserie hergestellt werden. Das Know-how stamme vorwiegend von dem Evonik-Ableger Li-Tec Battery aus dem sächsischen Kamenz. Eine Daimler-Sprecherin äußerte sich am Samstag zu dem Bericht nicht. Sie sagte, sie könne ihn weder bestätigen noch dementieren.

Die Technologie von Kamenz gilt als führend bei Lithium-Ionen- Batterien. Die patentierte Technik könnte nach Darstellung des "Spiegel" entscheidend sein für die Betriebssicherheit der extrem starken Stromspeicher: Ein Keramik-Separator im Inneren der Zellen soll verhindern, dass die Batterien im Falle einer Überhitzung schlagartig Feuer fangen. Schon im Jahr 2012 sollen angeblich Elektro-Versionen des Smart und später auch von Mercedes-Fahrzeugen der A- und B-Klasse in großer Stückzahl vom Band laufen. Im Laufe des kommenden Jahrzehnts, schätzt Daimler-Entwicklungschef Thomas Weber, könnten Elektrofahrzeuge in Europa einen Marktanteil von zehn Prozent erreichen.
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