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GM und Chrysler nehmen Fusionsgespräche wieder auf

New York (dpa) - Die beiden schwer angeschlagenen US-Autobauer General Motors (GM) und Chrysler nehmen nach einem Pressebericht ihre Fusionsgespräche wieder auf. Chrysler-Mehrheitseigner Cerberus habe die Initiative ergriffen und seine Bereitschaft signalisiert, Anteile herzugeben, schreibt das "Wall Street Journal" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf informierte Kreise. Nach Angaben der Zeitung will Cerberus damit den Staat gnädig stimmen, ohne dessen Milliardenhilfen sowohl GM als auch Chrysler vor der Pleite stehen.

Die Opel-Mutter General Motors hatte die Gespräche über eine Partnerschaft mit Chrysler im Oktober unterbrochen, um sich ganz auf die Lösung seiner akuten Geldprobleme zu konzentrieren. Presseberichten zufolge benötigen GM und Chrysler zur Finanzierung eines Zusammenschlusses mindestens zehn Milliarden US-Dollar. Bei einer Fusion entstünde der nach Absatz weltgrößte Automobilhersteller.
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