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Deutsche Bank übernimmt knapp 8,4 Prozent an Axel Springer


Frankfurt/Main/Berlin (dpa) - Die Deutsche Bank hat sich mit knapp 8,4 Prozent am Medienkonzern Axel Springer beteiligt. Das teilte Europas größtes Zeitungshaus ("Bild", "Welt") am Donnerstag in Berlin mit. Zugleich reduzierte der amerikanische Finanzinvestor Hellman & Friedman als langjähriger Springer-Anteilseigner seine Beteiligung von zuletzt 9,9 Prozent auf 1,6 Prozent. Springer äußerte die Einschätzung, dass die Aktien der Deutschen Bank "mittelfristig in einem erholten Kapitalmarktumfeld breit im Markt platziert werden". Die Bank bestätigte, dass sie 8,35 Prozent an Springer halte. "Es handelt sich um eine reine Finanzbeteiligung", sagte ein Sprecher.

Die seit 2003 an Springer beteiligten US-Investoren Hellman & Friedman kündigten an, als Aktionär an Bord zu bleiben. Firmenchef Brian Powers behält auch sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied bei Springer. Hauptaktionär des Medienkonzerns ist weiterhin mit 51,5 Prozent die Axel Springer Gesellschaft für Publizistik, die von der Verlegerwitwe Friede Springer dominiert wird. Friede Springer hält darüberhinaus weitere sieben Prozent der Anteile.
dpa sam/jb yybb n1 pi
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