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RWE plant Bau des größten Hochsee-Windparks vor der deutschen Küste


Essen (dpa) - Der Essener Stromversorger RWE will den nach eigenen Angaben bisher größten Hochsee-Windpark vor der deutschen Küste bauen. Der Park mit dem Namen "Innogy Nordsee 1" werde eine Kapazität von voraussichtlich 960 Megawatt haben, teilte die bei RWE für erneuerbare Energien zuständige Sparte Innogy am Freitag in Essen mit. Die Gesamtinvestition liege bei rund 2,8 Milliarden Euro. Der Windpark soll 40 Kilometer nördlich der Nordseeinsel Juist entstehen, wo die Wassertiefe zwischen 26 bis 34 Metern liegt. Geplant sind 150 bis 180 Windturbinen. RWE rechnet damit, dass der Park jährlich Strom für mindestens 780 000 Haushalte produzieren wird.

Innogy hat dafür die Projektgesellschaft ENOVA Energieanlagen GmbH erworben, die die Rechte hält. Der Park ist noch nicht genehmigt, die Vertragspartner erwarten dies aber bis Ende 2009. In Betrieb gehen könnten die ersten Windturbinen nach 2011. Der Park soll 2015 fertiggestellt sein. Die Windenergieanlagen soll der Hersteller REpower liefern. Die Verhandlungen über einen Rahmenvertrag über bis zu 250 Anlagen seien weit fortgeschritten, so RWE. RWE Innogy ist bereits an mehreren Windparks beteiligt.
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