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Wahl von Co-Bank-Chef in Dresdner-Vorstand gescheitert


Frankfurt/Main (dpa) - Bei der Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank gibt es nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" Konflikte mit den Betriebsräten der Dresdner. Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat hätten der Wahl von Commerzbank-Chef Martin Blessing in den Vorstand der Dresdner Bank ihre Zustimmung verweigert, berichtet das Magazin. Außer Blessing sei auch die Wahl von zwei anderen Vorstandsmitgliedern der Commerzbank in das Führungsgremium der Dresdner Bank gescheitert. Nun solle ein Vermittlungsausschuss neue Vorschläge für die Vorstandswahl erarbeiten. Eine zweite Abstimmung könne dann Ende Januar stattfinden.

Dresdner-Mitarbeiter empfänden die Fusion zunehmend als feindliche Übernahme. "Jeder Vorschlag, eine Regelung der Dresdner Bank für die Gesamtbank zu übernehmen, werde ohne Diskussion abgebügelt", wird ein Insider zitiert. Außerdem soll es Probleme bei der Überführung der Arbeitsverträge geben. So sollten Dresdner-Bank-Mitarbeiter in der Commerzbank wie Neueingestellte eingestuft werden. Dies bringe unter anderem starke Nachteile bei der Altersversorgung.
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