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Schaeffler reicht Conti-Aktien an Finanzinstitute weiter


Herzogenaurach/Hannover (dpa) - Der Schaeffler-Konzern hat weitere Aktienpakete des Hannoveraner Autozulieferers Continental an Finanzinstitute weitergereicht. Wie Conti am Montag mitteilte, ist der Stimmrechtsanteil von Schaeffler dadurch zwischenzeitlich auf 15,2 Prozent gesunken. Schaeffler darf der Übernahmevereinbarung zufolge bis August 2012 maximal 49,99 Prozent der Conti-Aktien halten.

Dem fränkischen Familienunternehmen wurden jedoch 82 Prozent der Anteile angedient, acht Prozent hielt es zudem bereits. Schaeffler muss deshalb rund 40 Prozent der Aktien weiterreichen. "Damit haben wir bereits begonnen", sagte Schaeffler-Sprecher Detlef Sieverdingbeck am Montag. Es handle sich um außerbörslich erworbene Anteile. Das Angebot an die Aktionäre der Continental AG soll am 8. Januar vollzogen werden.

Die Anteile werden nach Sieverdingbecks Worten wie geplant an Finanzinstitute weitergereicht. So gab das Frankfurter Bankhaus Metzler am Montag bekannt, dass es nun 3,99 Prozent der Conti-Anteile hält. Zuvor hatte schon die Kölner Privatbank Sal. Oppenheim mitgeteilt, bei Continental eingestiegen zu sein und 5,48 Prozent zu halten.
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