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E.ON Ruhrgas fordert Ende des Lieferstopps: Gasstreit "inakzeptabel"


Essen (dpa) - Im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine hat die größte deutsche Ferngasgesellschaft E.ON Ruhrgas beide Parteien dazu aufgefordert, unverzüglich die Gaslieferungen über die Ukraine nach Europa wieder aufzunehmen. "Es ist jetzt entscheidend, dass sich beide Parteien unverzüglich auf ein tragfähiges transporttechnisches Konzept hierzu einigen und dieses umsetzen", heißt es in einer am Mittwoch in Essen verbreiteten Stellungnahme.

Bereits am Montag hatte sich E.ON-Ruhrgas-Chef Bernhard Reutersberg in einem gemeinsamen Schreiben mit anderen großen europäischen Gaskonzernen an die Chefs von Gazprom und Naftogas, Alexej Miller und Oleg Dubina, gewandt. Die derzeitige Situation hatten die Gasversorger darin als "beispiellosen Vorfall" und als "komplett inakzeptabel" bezeichnet.

Auch am Mittwoch sei weiterhin kein Erdgas aus Russland über die ukrainische Transportleitung im deutschen Waidhaus (Bayern) angekommen. Alle Kunden des Unternehmens würden aber weiterhin ohne Störungen und in vollem Umfang versorgt. Das Unternehmen sei zudem in der Lage, die Stützungslieferungen in mittel- und osteuropäische Länder fortzusetzen. E.ON Ruhrgas liefert, teilweise über Tochterunternehmen, zusätzliche Mengen nach Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Ungarn, Serbien und in die Slowakei.
dpa uk yynwe n1 and
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