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Kurzarbeit bei voestalpine ab 1. Februar


Linz (APA) - Der Betriebsrat der voestalpine steht voll hinter der Entscheidung des Unternehmensvorstandes für die Kurzarbeit. Das sagte sein Vorsitzender Hans-Karl Schaller am Donnerstag. In der Nacht sei eine Betriebsvereinbarung verhandelt worden, sie sei bis auf einige Detailfragen fertig, berichtete er. Voraussichtlich werde am 1. Februar mit der Kurzarbeit begonnen.

Für ihn heiße die Priorität nun Arbeitsplatzsicherung, so Schaller weiter. Deshalb habe der Betriebsrat der Kurzarbeit auch zugestimmt. Die einzige Alternative bei ausbleibenden Aufträgen wären Kündigungen, und das wolle keiner. Er sehe die Arbeitsplätze der Stammbelegschaft nun "zumindest für ein halbes Jahr" gesichert. Für die Jobs der Leasingkräfte werde man ebenfalls kämpfen, kündigte er an. Sie würden teilweise schon jahrelang zusammen mit der Stammmannschaft arbeiten und "gehören genauso zur Belegschaft", so Schaller.

Wie berichtet müssen rund zehn Prozent der 42.000 Mitarbeiter des voestalpine-Konzerns in den kommenden Monaten auf Kurzarbeit umsteigen. Zudem werden mindestens 2.000 der rund 4.000 Leiharbeiter abgebaut. Kurzarbeit sei natürlich ein schmerzlicher Schritt für einen Konzern, aber "wenn die Wirtschaftswelt in einer Situation ist, wie wir sie jedenfalls in den letzten Manager-Generationen noch nie hatten, dann kann sich ein global tätiger Konzern dem nicht entziehen", betonte Vorstandsvorsitzender Eder.

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