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Weniger Bierdurst - Bitburger Brauerei verzeichnet Absatzminus


Bitburg (dpa) - Rauchverbot und Wirtschaftskrise schlagen bei der Bitburger Brauerei auf die Verkaufszahlen. 2008 musste sie "wegen des schwierigen Marktes" ein Absatzminus von 2,8 Prozent auf rund 3,9 Millionen Hektoliter hinnehmen. "Das war ein schwieriges Jahr", sagte der Geschäftsführer Technik der Bitburger Braugruppe, Jan Niewodniczanski, am Montag in Bitburg in der Eifel. Auch für 2009 sind die Aussichten nicht besser: "Die allgemeine Konsumzurückhaltung wird sich fortsetzen und der Pro-Kopf-Verbrauch beim Bier wird weiter sinken", sagte er. Trotz des Absatzrückgangs habe die Marke Bitburger den Marktanteil von 6,2 Prozent aber halten können.

In der gesamten Bitburger Braugruppe GmbH - zu der neben der Hauptmarke Bitburger auch König Pilsener, Licher, Köstritzer und Wernesgrüner gehören - sank der Absatz im vergangenen Jahr um 2,6 Prozent auf 7,4 Millionen Hektoliter. Die Gruppe fühlt sich trotz aller Schwierigkeiten "gut aufgestellt". Die Bruttoumsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent auf rund 777 Millionen Euro.

Neben der Wirtschaftskrise sorgte 2008 auch das Rauchverbot für sinkende Absatzzahlen. Es hat nach Angaben des Unternehmens den Bierabsatz anfangs um mindestens zehn Prozent gedrückt. Die Wirtschaftskrise sei vor allem im November spürbar gewesen und habe der Gastronomie zweistellige Verluste beschert. Auch wenn sich die Lage im Dezember wieder entspannt habe - der "stagnierende" Markt bleibe geprägt von "Ungewissheit". 2008 wurde die Zahl der Mitarbeiter in der Gruppe um 50 auf rund 1800 verringert.

[Bitburger Braugruppe GmbH]: Römermauer 3, 54634 Bitburg
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