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HUGO BOSS baut in Deutschland rund 150 Stellen ab


Metzingen (dpa) - Der Modekonzern HUGO BOSS baut bis zu 150 seiner mehr als 2800 Arbeitsplätze in Deutschland ab. Für die betroffenen Mitarbeiter sei ein Sozialplan ausgehandelt worden, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag in Metzingen (Kreis Reutlingen). Bereits in der vergangenen Woche hatte Deutschlands größter Modekonzern angekündigt, wegen einer Neustrukturierung Stellen zu streichen. Die im März 2008 für fünf Jahre geschlossene Standort- und Beschäftigungsvereinbarung soll aber nicht angetastet werden. Sie gilt für 2500 langjährige Mitarbeiter.

Mit der Neuausrichtung sollen Angaben des Unternehmens zufolge Entscheidungsprozesse beschleunigt und das internationale Wachstum präziser gesteuert werden. Die Synergien im Konzern sollen besser genutzt werden. "Es geht hier nicht um Personalabbau aus wirtschaftlichen Gründen, sondern der hat ausschließlich mit der Neuorganisation des Konzerns zu tun", hatte BOSS-Chef Claus-Dietrich Lahrs kürzlich in einem Interview gesagt. "In den Organisationsbereichen, in denen wir künftig schlanker und entscheidungsfreudiger arbeiten, wird es Veränderungen geben."

Der frühere Dior-Manager führt HUGO BOSS seit etwa einem halben Jahr. In den ersten neun Monaten 2008 schrumpfte das Konzernergebnis um 17 Prozent auf 127,6 Millionen Euro. Seine Prognose für 2008 hatte der Modekonzern Ende Oktober zurückgezogen. Das operative Ergebnis (EBIT) wird dem Management zufolge wegen der weltweiten Konsumzurückhaltung mit 210 bis 220 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahresniveau liegen. Auch das laufende Jahr wird nach Einschätzung des Unternehmens schwierig für die Branche.

[HUGO BOSS AG]: Dieselstraße 12, 72555 Metzingen
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