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US-Konzern Johnson & Johnson mit Gewinnsprung - Aussicht getrübt


New Brunswick (dpa) - Der amerikanische Kosmetik- und Medizin- Konzern Johnson & Johnson hat im Schlussquartal 2008 einen kräftigen Ergebnissprung erzielt. Mit seinen Aussichten für das laufende Jahr blieb das Unternehmen am Dienstag jedoch unter den Erwartungen der Experten.

Der Überschuss kletterte im vierten Quartal um 14 Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar, wie Johnson & Johnson am Sitz in New Brunswick (New Jersey) mitteilte. Der Konzern profitierte dabei auch von Einsparungen durch einen umfangreichen Stellenabbau. Der Umsatz sank vor allem durch Währungseffekte um fast fünf Prozent auf 15,2 Milliarden Dollar (11,7 Mrd Euro).

Im Gesamtjahr 2008 stieg der Gewinn unter dem Strich um mehr als 22 Prozent auf 12,9 Milliarden Dollar. Der Umsatz erhöhte sich um gut vier Prozent auf 63,7 Milliarden Dollar.

Für das laufende Jahr rechnet Johnson & Johnson mit einem Gewinn je Aktie zwischen 4,45 und 4,55 Dollar und damit im besten Fall knapp auf dem Niveau in 2008. Analysten hatten bisher im Schnitt 4,62 Dollar erwartet. Die Aktie gab leicht nach.

Johnson & Johnson zeigte sich dennoch optimistisch. "Ich denke, wir sind gut aufgestellt für weiteres Wachstum", sagte Konzernchef William Weldon.
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