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Seat darf 5300 Beschäftigte unbezahlt in den Urlaub schicken


Barcelona (dpa) - Die spanische VW-Tochter Seat darf wegen der Absatzflaute rund 5300 Mitarbeiter vorübergehend unbezahlt in den Urlaub schicken. Die Regierung der nordostspanischen Region Katalonien bewilligte am Dienstag einen entsprechenden Antrag des Autoherstellers. Demnach sind 5300 Beschäftigte - fast die Hälfte der insgesamt 11 000 Seat-Mitarbeiter - in der Zeit von Februar bis Juni 2009 für jeweils eine bis vier Wochen betroffen.

Die Betroffenen erhalten in dieser Zeit Arbeitslosengeld. Der Konzern erklärte sich nach Angaben des Arbeitsministerium zudem bereit, die Leistungen aufzustocken, so dass die betroffenen Mitarbeiter bis zu 80 Prozent ihrer Löhne bekommen.

Seat gilt als das Sorgenkind des VW-Konzerns. Der Seat-Absatz sank nach Angaben der Muttergesellschaft 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 14,6 Prozent auf rund 368 000 Fahrzeuge. Dagegen erzielte Volkswagen, der größte Autobauer in Europa, gegen den Branchentrend einen Absatzrekord von weltweit 6,23 Millionen Fahrzeugen.  << zurück zur Übersicht