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Autozulieferer Dräxlmaier weitet Kurzarbeit auf Zentrale aus


Vilsbiburg (dpa) - Wegen der anhaltenden Absatzkrise in der Autobranche weitet der Zulieferer Dräxlmaier die Kurzarbeit nun auch auf die Unternehmenszentrale im niederbayerischen Vilsbiburg (Landkreis Landshut) aus. Ab Februar werde dann an allen deutschen Standorten weniger gearbeitet, kündigte das Unternehmen am Donnerstag an. Die Dräxlmaier Group hat weltweit mehr als 38 000 Mitarbeiter, davon sind im Inland rund 5000 bei dem Automobilzulieferer beschäftigt. Das Unternehmen ist auf die Fahrzeugverkabelung spezialisiert, bietet aber auch verschiedene Komponenten für die Innenausstattung an.

Bereits Ende 2008 hatte Dräxlmaier auf die Krise reagiert und für verschiedene Fabriken entsprechende Maßnahmen beschlossen. Dies reichte vom Abbau von Arbeitszeitguthaben über verlängere Weihnachtsferien bis zur Auflösung von Leiharbeitszeitverträgen, auch Kurzarbeit gab es schon an einigen Standorten. Die weiteren Schritte will die Unternehmensleitung mit dem Betriebsrat abstimmen. So sollen Produktionskapazitäten beispielsweise mit einer Vier-Tage-Woche für die Arbeiter gedrosselt werden.
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