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Ford will keine US-Staatshilfen


New Orleans (APA/ag.) - Trotz der anhaltenden Probleme auf dem US-Automobilmarkt will Ford im Gegensatz zu seinen Konkurrenten General Motors und Chrysler nach Angaben von Konzern-Chef Alan Mulally keine Staatshilfen. "Wir wollen uns nicht noch mehr Geld leihen", sagte der CEO am Samstag auf einer Messe in New Orleans. Ford verfüge über genügend Liquidität, um sein Sanierungsprogramm zu finanzieren.

"Das bedeutet, dass unser Unternehmen in einer relativ guten Verfassung ist", meinte Mulally. GM und Chrysler haben von der US-Regierung Zusagen für milliardenschwere Notfall-Kredite erhalten, um einen Zusammenbruch zu verhindern. Die amerikanischen Autobauer befinden sich in einer schweren Krise, die sich mit dem weltweiten Branchenabschwung im Zuge der Konjunkturflaute verschärft hat.

Mulally sagte, Ford stehe besser da als seine Rivalen, da der Konzern 2006 bereits Kredite von mehr als 23 Milliarden Dollar aufgenommen habe. Er gehe davon aus, dass das geplante Konjunkturprogramm von Präsident Obama ab der zweiten Jahreshälfte zu mehr Autoverkäufen führen werde. Ford bleibe bei seiner Prognose, wonach in den USA zwölf bis 12,5 Millionen Fahrzeuge verkauft werden dürften. Damit liegt der Konzern am oberen Ende der Spanne, die Analysten für 2009 angesetzt haben.

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