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Neuer Rodenstock-Chef: Geschäft im Dezember "überraschend gut"


München (dpa) - Deutschlands größter Brillenhersteller Rodenstock sieht sich von der Finanzkrise bisher im Vergleich zu manch anderen Branchen geringer betroffen. Das Geschäft sei im Dezember "überraschend gut" gewesen, sagte der neue Chef des Unternehmens, Olaf Göttgens, der WirtschaftsWoche. Die Branche sei "weniger krisenanfällig als beispielsweise die Chemie- oder die Automobilindustrie". Geplant ist laut Göttgens, der das Unternehmen seit 1. November führt, mehr für Lizenzgeber zu produzieren. "Wir arbeiten seit fünf Jahren mit Porsche Design zusammen, und dieses Geschäft wächst jährlich zweistellig. Soeben haben wir den Vertrag verlängert."

Das Unternehmen, weltweit die Nummer vier unter den Brillenherstellern und seit 2007 hauptanteilig in den Händen des britischen Finanzinvestors Bridgepoint, rechnet nicht mit einem baldigen Weiterverkauf. "Wir setzen zusammen mit Bridgepoint auf langfristiges und profitables Wachstum", sagte Göttgens. Der ehemalige Daimler-Markenchef setzt dabei auf organisches Wachstum. "Andere haben Brillenhersteller aufgekauft und sind gleichzeitig ins Einzelhandelsgeschäft oder den Spezialmaschinenbau für optische Technik eingestiegen. Das wollen wir nicht machen." Die Marke Rodenstock habe genügend Potenzial, das Geschäft organisch voranzubringen. Göttgens ist überzeugt, "dass wir mittelfristig deutlich stärker wachsen können als der Markt."
(Internet: www.wiwo.de/vorab)
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