logo
Home
Mein Depot
 Name, WKN, ISIN
LSR
Niederländische ING streicht 7.000 Jobs
Angesichts der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise will der niederländische Banken- und Versicherungskonzern ING kräftig sparen und streicht daher weltweit 7.000 Stellen.

Den Haag (APA/dpa/ag.) - ING ergreife Maßnahmen gegen die Folgen der schlechten wirtschaftlichen Lage und der sich ständig ändernden Marktbedingungen, teilte der Konzern am Montag in Den Haag mit.

ING hatte im abgelaufenen Jahr nach vorläufigen Zahlen einen Verlust von einer Milliarde Euro gemacht. Mitte Oktober erhielt das Institut eine Finanzspritze des Staates in Höhe von zehn Mrd. Euro.

Nach einem Verlust von 3,3 Mrd. Euro im vierten Quartal habe für das Gesamtjahr unter dem Strich ein Minus von 400 Mio. Euro gestanden, teilte der Konzern am Montag in Amsterdam nach vorläufigen Berechnungen mit. Sowohl die Banksparte als auch der Versicherungsbereich verbuchten im Schlussquartal wegen hoher Abschreibungen auf toxische Wertpapiere Milliardenverluste.

Wegen der "außerordentlichen Entwicklungen der vergangenen Monate" und aus persönlichen Gründen tritt ING-Chef Michel Tilmant zurück, wie die Bank weiter mitteilte. Sein Nachfolger wird demnach Aufsichtsratschef Jan Hommen. Der ING-Konzern betreibt auch die Direktbank ING Diba.
 << zurück zur Übersicht