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\"Marlboro\"-Konzern Philip Morris mit Gewinnsprung - Prognose steht
New York/Lausanne (dpa) - Der \"Marlboro\"-Konzern Philip Morris International hat dank guter Geschäfte in Osteuropa und in Schwellenländern seinen Gewinn und Umsatz im dritten Quartal stark gesteigert. Der in diesem Jahr per Abspaltung vom US-Konzern Altria entstandene Tabakriese verdiente mit knapp 2,1 Milliarden Dollar gut 20 Prozent mehr als auf vergleichbarer Basis vor einem Jahr.

Der Umsatz legte um 22 Prozent auf fast 17,4 Milliarden Dollar (13,5 Mrd Euro) zu, wie der Konzern am Mittwoch bekanntgab.

Altria hatte Ende März seine amerikanischen und internationalen Zigarettensparten aufgespalten. Das komplette Geschäft außerhalb der USA wird nun als Philip Morris International (PMI) mit Sitz im schweizerischen Lausanne geführt. Der neue Konzern soll so auch vor Unwägbarkeiten des US-Marktes wie Raucherklagen geschützt werden und ist selbst börsennotiert. Der weit kleinere US-Teil heißt weiter Altria und legt an diesem Donnerstag seine Zahlen vor.

Der Gewinn im dritten Quartal lag über den Erwartungen der Experten. In Westeuropa war das Geschäft allerdings zuletzt rückläufig. PMI hält an seiner zuletzt erhöhten Ergebnisprognose für das Gesamtjahr fest: Der Gewinn je Aktie soll zwischen 3,32 und 3,38 Dollar liegen und damit bis zu 21 Prozent ausfallen als 2007.

PMI sieht sich als weltweit führender Tabak-Konzern. Erst vor kurzem hatte der Tabakriese den kanadischen Hersteller Rothmans übernommen. Zu PMI gehören neben \"Marlboro\" auch Marken wie \"L&M\" und \"Chesterfield\".
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