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Procter & Gamble mit Gewinnplus: Starker Zuwachs in Schwellenländern
Cincinnati (dpa) - Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble hat in seinem ersten Geschäftsquartal 2008/09 mehr verdient als erwartet. Der Hersteller von Marken wie "Pampers", "Gillette" und "Ariel" profitierte dabei stark vom Wachstum in Schwellenländern. Das Unternehmen konnte zudem gestiegene Kosten für Energie und Material durch Preiserhöhungen an Kunden weitergeben. Dennoch schloss Procter & Gamble am Mittwoch etwa wegen der stark schwankenden Rohstoff- und Energiepreise für das Gesamtjahr einen niedrigeren Gewinn als bisher gedacht nicht aus.

Im ersten Quartal steigerte die weltweite Nummer Eins der Konsumgüterindustrie den Überschuss um neun Prozent auf 3,35 Milliarden Dollar (2,58 Mrd Euro). Je Aktie legte der Gewinn um zwölf Prozent auf 1,03 Dollar zu. Erwartet hatten Analysten im Schnitt 0,98 Dollar. Der Umsatz stieg um neun Prozent auf 22,03 Milliarden Dollar.

Er sei zuversichtlich, dass Procter & Gamble langfristig auch in einem schwierigen Umfeld wachsen könne, sagte Konzernchef A.G. Lafley. Der Gewinn je Aktie soll im laufenden Geschäftsjahr (30.6.) nun zwischen 4,15 und 4,25 Dollar ausfallen. Mit eingerechnet ist dabei ein Sondergewinn aus dem Verkauf des "Folgers"-Kaffeegeschäfts sowie Belastungen durch den Konzernumbau. Der Gesamtumsatz soll um ein bis drei Prozent steigen. Im laufenden Quartal soll der Gewinn je Aktie inklusive Sondereffekten 1,45 bis 1,50 Dollar betragen. dpa she/fd xx n1 bvi/so
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