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British Airways flog 2008/09 Rekordverlust ein
Der hohe Ölpreis hat der Fluggesellschaft British Airways (BA) im vergangenen Geschäftsjahr 2008/09 einen Rekordverlust beschert. Bis Ende März sei ein Minus vor Steuern von rund 456 Mio. Euro angefallen, nach Steuern blieb ein Minus von umgerechnet 250 Mio. Euro, teilte die drittgrößte Airline der Welt am Freitag mit.
London (APA/dpa/ag.) - Das Loch rissen vor allem Treibstoffkosten von drei Mrd. Pfund in die Bilanz.

Noch im Vorjahr hatte British Airways einen Rekordgewinn von 922 Mio. Pfund gemacht. Das jetzige Ergebnis ist das schlechteste seit der Privatisierung der Fluggesellschaft im Jahr 1987 und übertrifft zudem die Erwartungen der Airline. Die BA-Aktien verloren am Vormittag fünf Prozent.

Auch das schwache Pfund war für den hohen Verlust verantwortlich. Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2008/09 jedoch um fast drei Prozent auf knapp neun Mrd. Pfund. Die Fluglinie bot Mitarbeitern Teilzeitbeschäftigung oder unbezahlten Urlaub an, um die Kosten zu senken. Bereits im vergangenen Jahr hatte BA die Gehälter eingefroren und 2.500 Jobs gestrichen. Weitere Stellenstreichungen seien möglich. BA beschäftigt derzeit 40.000 Mitarbeiter.

BA streicht nun auch die Jahresdividende und verzichtete zudem auf einen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. BA-Chef Willie Walsh sagte, er sehe "nirgends Zeichen des Aufschwungs". Das Unternehmen sei wegen der globalen Wirtschaftskrise in dem bisher schwierigsten Handelsumfeld.

Walsh räumte zudem ein, dass die Gespräche mit der spanischen Fluggesellschaft Iberia über einen Zusammenschluss derzeit schleppend verliefen. Beide Unternehmen konzentrierten sich derzeit auf ihr eigenes Kerngeschäft.
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