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Chrysler stoppt Gespräche mit Renault-Nissan - Nur noch GM


New York (dpa) - Der US-Autobauer Chrysler hat auf seiner Suche nach einem Fusionspartner die Gespräche mit den verschwisterten Herstellern Renault und Nissan einem Zeitungsbericht zufolge beendet. Chrysler wolle sich nun ganz auf die Verhandlungen mit dem Opel- Mutterkonzern General Motors (GM) konzentrieren, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider.

GM, der größte US-Hersteller, und Chrysler, die Nummer drei, schreiben beide Milliardenverluste. Zusammen wären sie gemessen am Absatz der weltgrößte Autobauer vor dem japanischen Toyota-Konzern. GM und Chrysler streben früheren Berichten zufolge einen raschen Zusammenschluss an. Allerdings scheiterten sie bisher mit ihren Bemühungen um milliardenschwere Staatshilfen für die Fusion. Besonders GM kämpft mit Kapitalproblemen und dementierte mehrfach Insolvenzgerüchte.

Den beiden Konzernen macht, wie auch dem zweitgrößten US- Hersteller Ford, die dramatische Talfahrt des US-Automarktes zu schaffen. Auch im Oktober ist der Absatz nach Schätzungen von Experten prozentual zweistellig eingebrochen. Die genauen Zahlen werden an diesem Montag veröffentlicht.
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