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voestalpine erleidet heuer 243 Mio. Euro Verlust


Wien (APA) - Nach einem schweren Rückschlag im laufenden Geschäftsjahr 2009/10 (per Ende März) kann der börsenotierte Stahlkonzern voestalpine im kommenden Jahr voraussichtlich schon wieder aufatmen. Heuer steht dem Unternehmen einer Branchenanalyse der Citigroup zufolge ein schmerzlicher Jahresverlust von 243,1 Mio. Euro ins Haus - nach einem Gewinn von 554,5 Mio. Euro in 2008/09.

Doch schon im kommenden Geschäftsjahr sollte die Voest schon wieder Gewinne sehen. Für 2010/11 prognostizieren die Analysten der Citigroup einen Jahresüberschuss in Höhe von 318,7 Mio. Euro. Die Dividendenzahlung dürfte den Einschätzungen zufolge heuer und nächstes Jahr bei 1,05 Euro je Aktie auf dem Ausschüttungswert von 2008/09 verharren, ehe sie dann 2011/12 auf 1,6 Euro angehoben wird.

Der operative Gewinn (EBIT) schrumpft heuer laut Citigroup-Einschätzung von 1 Mrd. auf 88 Mio. Euro, bleibt aber im positiven Bereich. Schon im kommenden Geschäftsjahr 2010/11 soll sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf 751 Mio. Euro mehr als verachtfachen und dann im Jahr darauf mit 980 Mio. Euro wieder an der Milliarden-Grenze kratzen.

Die Verschuldung des Konzerns nach der milliardenschweren Übernahme des Edelstahlkonzerns Böhler-Uddeholm soll heuer von 4,95 auf 4,55 Mrd. Euro sinken und sich in den kommenden beiden Fiskaljahren auf 4,36 bzw. 3,97 Mrd. Euro weiter verringern.

Die Citigroup-Analysten gehen für 2010 von einer spürbaren Erholung der Weltwirtschaft aus. Der Stahlsektor soll von einer wieder zunehmenden Aktivität im Automobil- und Bausektor profitieren. Der Nischen-Player voestalpine sollte auch von seinen stabilen Rohstoffverträgen, die immer für ein Jahr ausverhandelt werden, profitieren.
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