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Magna verlässt Verlustzone


Berlin (APA/ag) - Der bei den monatelangen Verhandlungen um einen Kauf des Autobauers Opel leer ausgegangene Autozulieferer Magna schreibt wieder schwarze Zahlen. Im dritten Quartal sei ein Überschuss von 51 Millionen Dollar (34,3 Mio. Euro) verzeichnet worden, teilte das kanadisch-österreichische Unternehmen mit. Im Vorjahreszeitraum war ein Fehlbetrag von 215 Millionen Dollar ausgewiesen worden.

Von Jänner bis Juni dieses Jahres hatte der Konzern noch einen Verlust von 405 Millionen Dollar verbucht. Der Umsatz schrumpfte im dritten Vierteljahr um 16 Prozent auf rund 4,7 Milliarden Dollar.

Magna macht einen großen Teil seines Geschäfts mit kränkelnden Autoriesen wie General Motors sowie Chrysler und bekam den Abschwung auf den weltweiten Automärkten zu spüren.

Magna wollte gemeinsam mit der russischen Sberbank Opel übernehmen. Der Kauf war vor einigen Tagen überraschend geplatzt. General Motors will die Tochter nicht mehr verkaufen.

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