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US-Medienriese Time Warner warnt vor weniger Gewinn als geplant


New York (dpa) - Der US-Medienkonzern Time Warner rechnet wegen neuer Belastungen durch seinen Konzernumbau für das laufende Jahr mit weniger Gewinn als bisher geplant. Der Überschuss sank zudem im dritten Quartal wegen der der kriselnden Internetsparte AOL um knapp zwei Prozent auf 1,07 Milliarden Dollar. Der Umsatz stagnierte bei 11,71 Milliarden Dollar (9,09 Mrd Euro), wie Time Warner am Mittwoch in New York bekanntgab.

Der bereits angekündigte Stellenabbau bei Printmagazinen belastet den Gewinn im Gesamtjahr zusätzlich. Der seit Jahresbeginn amtierende Konzernchef Jeff Bewkes baut den Medienriesen derzeit um. Time Warner trennt sich komplett von der börsennotierten Kabelnetz-Sparte. Für die auch im dritten Quartal weiter mit Umsatz- und Gewinneinbußen kämpfende Internetsparte AOL sucht der Konzern eine neue Strategie. Spekuliert wird über eine Partnerschaft mit dem Rivalen Yahoo!.

Der bereinigte Gewinn im fortgeführten Geschäft stieg im dritten Quartal leicht. Time Warner übertraf damit die Erwartungen der Experten.
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