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Münchener Rück kippt wegen Finanzkrise erneut Gewinnziel für 2008

München (dpa) - Die zu den weltgrößten Rückversicherungen zählende Münchener Rück hat als Folge der Finanzkrise ihr Gewinnziel für das laufende Jahr erneut gekippt. Nach einer nochmaligen Milliardenabschreibung auf Aktien im dritten Quartal wird das Konzernergebnis die zuletzt angestrebten 2 Milliarden Euro wahrscheinlich nicht erreichen, wie das im DAX notierte Unternehmen am Freitag in München berichtete. Dennoch soll die Dividende für 2008 mit 5,50 Euro je Aktie auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Damals lag der Ausschüttung allerdings ein Überschuss von 3,9 Milliarden Euro zugrunde.

Bereits im Sommer hatte die Münchener Rück angesichts der Verwerfungen an den Kapitalmärkten ihre Gewinnerwartungen von ursprünglich 3,0 bis 3,4 Milliarden Euro erheblich zurückgeschraubt.

Im dritten Quartal blieb das Unternehmen mit einem Konzernergebnis von 12 Millionen Euro gerade noch in den schwarzen Zahlen und verfehlte dabei zudem die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit 88,1 Millionen Euro gerechnet hatten.

Das operative Ergebnis litt unter den Folgen der Wirbelstürme "Gustav" und "Ike" und rutschte um minus 77 Prozent auf 260 Millionen Euro ab.
dpa bb/stw yyzz/fx n1 bb
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