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Porsche will Pensionsverpflichtungen auslagern

Düsseldorf/Stuttgart (dpa) - Porsche-Finanzchef Holger Härter will nach einem Bericht der Düsseldorfer "Wirtschaftswoche" die Pensionsverpflichtungen des Sportwagenherstellers auslagern. Das würde unter anderem wichtige Kennziffern wie Eigenkapitalrendite und Schuldenquoten verbessern, schreibt das Blatt unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise. Von Porsche war am Samstag zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Härter lote bereits aus, wie die 754 Millionen Euro für die Altersvorsorge der Konzern-Mitarbeiter beziehungsweise 572 Millionen Euro an Pensionsrückstellungen aus der AG am besten angelegt werden könnten. Porsche-Manager hätten sich schon mit mehreren Vermögensverwaltern getroffen, heißt es in dem Bericht. Für die Porsche-Mitarbeiter würde sich bei einer Auslagerung nichts ändern. Porsches Geld für die Altersvorsorge würde auch dann noch dem vollen Insolvenzschutz unterliegen.

Hintergrund für die geplante Auslagerung sei die Novelle des Handelsgesetzbuchs (HGB), die zum 1. Januar 2009 starten soll, möglicherweise aber um ein Jahr verschoben wird. Das neue HGB erleichtert Unternehmen, Pensionsschulden und -vermögen zu verrechnen und es auf Treuhänder auszulagern. Porsche bilanziert in der AG nach wie vor nach den Regeln des HGB und hat nach eigenen Angaben keine Unterdeckung bei den Pensionen  << zurück zur Übersicht