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Medien: Oetker erwägt Kaufpreis in Milliardenhöhe für Beck's & Co

Düsseldorf (dpa) - Dr. Oetker erwägt laut Medienberichten einen Kaufpreis in Milliardenhöhe für Beck's, Franziskaner, Hasseröder und das übrige Deutschland-Geschäft des belgischen Braukonzerns InBev. Die "Financial Times Deutschland" berichtete am Montag, Oetker sei bereit, einen Preis von deutlich mehr als einer Milliarde Euro für dieses Paket zu zahlen. Das "Handelsblatt" schrieb am Montag unter Berufung auf Branchenkreise, der Kaufpreis für das Deutschland- Geschäft von InBev solle etwa eine Milliarde Euro betragen. Das Branchenmagazin "Inside" geht davon aus, dass der Kaufpreis irgendwo zwischen einer und zwei Milliarden Euro liegen dürfte, wenn ein solches Geschäft zwischen Oetker und InBev zustande kommen sollte.

Ein Sprecher des Oetker-Konzerns wollte die Medienberichte am Montag nicht kommentieren. Bereits am Freitag hatte sich Oetker nicht geäußert. Nach Informationen der "Lebensmittel Zeitung" verhandeln InBev und die Oetker-Tochter Radeberger Gruppe bereits über das Deutschland-Geschäft des belgischen Braukonzerns. Die Gespräche seien weit fortgeschritten, hatte die Zeitung am Freitag berichtet. Sollte eine Übernahme gelingen, käme künftig bundesweit jedes vierte Bier aus dem Hause Oetker: Der Anteil der Radeberger Gruppe am nationalen Biermarkt würde von 15 auf 25 Prozent steigen. Die Radeberger Gruppe (Radeberger, Jever, Sternburg) hatte schon mehrfach verkündet, dass sie ihren deutschen Marktanteil auf "20 Prozent plus" steigern will.

Der belgische Braukonzern InBev nahm am Freitag ebenfalls keine Stellung. Zur Finanzierung des Kaufs des US-Brauriesen Anheuser-Busch werde zwar überlegt, gewisse Aktivitäten abzugeben. "Doch derzeit können wir keinen Kommentar dazu abgeben, welche Geschäfte betroffen sein könnten", sagte eine InBev-Sprecherin der dpa. Den Medienberichten zufolge will InBev die internationalen Markenrechte an Beck's behalten. Nur das Deutschland-Geschäft von Beck's sei Teil des Verhandlungspakets, berichtete die "Lebensmittel Zeitung". In Branchenkreisen wird vermutet, dass die Marke Beck's besonders schwer bei einer Preisfindung wiegt: Es wäre ein großer Unterschied, ob Oetker nationale Markenrechte kaufen würde oder eine Lizenz bekäme. dpa vd yynwd n1 so
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