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KSB spürt Finanzkrise noch nicht - Zuwächse für Gesamtjahr erwartet
Frankenthal (dpa) - Beim Frankenthaler Pumpen- und Armaturenhersteller KSB laufen die Geschäfte trotz der Finanzkrise weiterhin gut. Von Januar bis September stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wegen einer guten Entwicklung in der Industrie-, Energie- und Wassertechnik sowie in der Gebäudetechnik und beim Bergbau um 12,2 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro. Der Auftragseingang erhöhte sich vor allem dank der europäischen KSB- Töchter um 11,7 Prozent auf 1,70 Milliarden Euro, wie die KSB AG am Mittwoch in Frankenthal mitteilte.

Aber auch die Töchter in den Regionen Amerika, Asien, Afrika und im Mittleren Osten schrieben mehr Aufträge. Das Vorsteuerergebnis lag weiter über dem des Vorjahres, erklärte der Konzern ohne nähere Angabe von Zahlen. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich weltweit um 2,3 Prozent auf 14 245. Für das Gesamtjahr werde nochmals eine kräftige Verbesserung beim Konzern-Vorsteuerergebnis (2007: 128,7 Millionen Euro) erwartet, teilte KSB mit. Der Konzern peilt nach Angaben eines Sprechers außerdem weiter einen Rekordumsatz (2007: 1,77 Milliarden Euro) an.

Wesentliche Auswirkungen der Finanzkrise auf die Umsatz- und Ertragslage seien für 2008 noch nicht zu erwarten, teilte KSB mit. Das KSB-Geschäft spüre gesamtwirtschaftliche Veränderungen erst mit einer Verzögerung von sechs bis neun Monaten. Falls die Nachfrage nach KSB-Produkten 2009 sinke, werde "der aktuell hohe Auftragsbestand im Konzern" dazu beitragen, diese Entwicklung zu dämpfen  << zurück zur Übersicht