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KfW mit Milliardenverlust in den ersten neun Monaten

Berlin (dpa) - Die KfW-Bankengruppe ist laut einem Zeitungsbericht durch die Finanzkrise tief in die Verlustzone geraten. In den ersten neun Monaten des Jahres verbuchte die staatseigene Bank nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagausgabe) ein Minus von gut einer Milliarde Euro. Grund dafür seien unter anderem hohe Wertberichtigungen auf Staatsanleihen. Das operative Geschäft der KfW verlaufe hingegen außerordentlich positiv.

Insbesondere die Wochen nach dem Zusammenbruch der US- Investmentbank Lehman Brothers hätten die Bilanzen der KfW beeinträchtigt, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Finanzkreise. Das dritte Quartal sei ein "Albtraum" gewesen, hieß es. Allein durch das Engagement bei Lehman müsse die KfW eine Wertberichtigung von rund 300 Millionen Euro vornehmen. Auch das Engagement der KfW bei in Zahlungsschwierigkeiten gekommenen isländischen Banken wirke deutlich negativ. Hinzu komme, dass die Investitionen in Staatsanleihen ost- und südeuropäischer Länder dramatisch an Wert verloren hätten.
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