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Air France-KLM senkt Gewinnziel - Milliarden-Sparprogramm
Paris (dpa) - Die Fluggesellschaft Air France-KLM kann ihre Gewinnziele wegen der Wirtschaftskrise nicht erreichen und legt ein Milliarden-Sparprogramm auf. Es werde sehr schwierig, ein Betriebsergebnis von einer Milliarde Euro zu erzielen, Air France-KLM wolle aber über den Konjunkturzyklus hinweg rentabel bleiben, sagte Konzernchef Jean-Cyril Spinetta am Freitag bei einem Investorentreffen in Paris. Die Aktie des führenden europäischen Luftfahrtkonzerns stürzte daraufhin zeitweise um mehr als zehn Prozent ab.

Bereits im laufenden Geschäftsjahr sollen 190 Millionen Euro zusätzlich eingespart werden. Ein neues Sparprogramm solle bis 2013/14 bis zu 1,2 Milliarden Euro bringen, sagte Finanzchef Philippe Calavia. Davon sollen binnen zwei Jahren rund 700 bis 800 Millionen Euro erreicht werden. Der Konzern sei finanziell nicht in Schwierigkeiten. Er habe fünf Milliarden Euro in der Kasse und seine Kreditlinie von zwei Milliarden sei zu drei Vierteln ungenutzt.

Der Ausbau der Kapazitäten wird im kommenden Winter und im Sommer 2009 auf ein bis zwei Prozent beschränkt. Geplant waren mehr als drei Prozent gewesen. Der französisch-niederländische Konzern steht zur Zeit im Wettbewerb mit der Deutschen Lufthansa um die Übernahmen von Alitalia und Austrian Airlines. Für seine Expansion setzt er auf die enge Zusammenarbeit mit den beiden Heimatflughäfen Paris und Amsterdam Schiphol, die eine Kapitalverflechtung eingegangen sind. dpa hn/uk xx z2 so
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