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BBC: Royal Bank of Scotland baut 3000 Stellen ab

London (dpa) - Die angeschlagene Royal Bank of Scotland (RBS) muss nach einem Bericht der BBC wegen der Finanzkrise weltweit 3000 Stellen streichen. Die Jobs sollen bereits in den kommenden Wochen wegfallen, wie der britische Sender am Freitag berichtete. Betroffen seien sowohl Stellen bei den weltweiten Geschäften in mehr als 50 Ländern als auch am Finanzplatz London. Ungeschoren soll dagegen das Filialgeschäft davonkommen. RBS kommentierte den Bericht nicht. Die Bank beschäftigt weltweit 170 000 Menschen, davon etwa 100 000 in Großbritannien.

Wegen der zunehmenden Belastungen im Kreditgeschäft rechnet die Bank für dieses Jahr mit einem Verlust. Bereits für die erste Hälfte des Geschäftsjahres hatte RBS ein Minus von 691 Millionen Pfund verkündet. Anfang November wurden neue Abschreibungen bekannt.

RBS wird sich im Tausch gegen Vorzugsaktien aus dem staatlichen Banken-Rettungspaket mit einer Kapitalspritze von mindestens fünf Milliarden Pfund bedienen. Weitere 15 Milliarden Pfund will sich RBS über das Rettungspaket sichern, falls für dieses benötigte Geld keine privaten Investoren gefunden werden können.
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