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Wegen Finanzkrise: Keine Millionen-Prämien für Goldman-Sachs-Chefs

New York (dpa) - Die Chefs der US-Investmentbank Goldman Sachs streichen wegen der Finanzkrise in diesem Jahr nicht die üblichen Millionen-Prämien ein. Die sieben Top-Manager verzichten auf alle Boni und erhalten lediglich ihr Grundgehalt von 600 000 Dollar, wie ein Sprecher der Bank am Montag bestätigte. Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein hatte 2007 mit Prämien und Aktien im Wert von rund 68 Millionen Dollar eine Rekord-Vergütung an der Wall Street bekommen.

Die Führungsriege der Deutschen Bank hatte vor kurzem für dieses Jahr ebenfalls auf Bonuszahlungen verzichtet. Der öffentliche Druck auf die Top-Manager der Finanzbranche wird auch in den USA immer größer. So nimmt der New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo die Spitzengehälter gerade unter die Lupe. Er nannte die Entscheidung von Goldman Sachs einen Schritt in die richtige Richtung.

In der Finanzkrise verbuchten Banken bisher weltweit Schätzungen zufolge mehr als 700 Milliarden Dollar an Abschreibungen und Wertverlusten. Sie strichen zudem rund 160 000 Stellen.
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