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Fertighausbauer Kampa 2008 in roten Zahlen - 2009 "deutlich positiv"

Minden (dpa) - Der Fertighausbauer Kampa rechnet im Gesamtjahr 2008 mit roten Zahlen. Der Grund seien Einmalaufwendungen für den Konzernumbau und Stellenstreichungen, sagte der Vorstandssprecher der Mindener Kampa AG, Markus Schreyögg, am Mittwoch. Der Umsatz soll knapp 180 Millionen Euro erreichen. Ohne Sonderaufwendungen würde Kampa im laufenden Jahr ein positives Ergebnis verbuchen, betonte er. Das Jahr 2009 werde dagegen trotz Rezession "deutlich positiv" ausfallen. Er bestätigte die Prognose eines Erlöses von mehr als 200 Millionen Euro. Nach Angaben des Vorstandssprechers ist Kampa in Deutschland Marktführer bei Fertighäusern.

Für die Rezession sei das Unternehmen bestens gerüstet, sagte der Vorstandssprecher. "Wir erleben keinerlei Nachfrageeinbruch." Der Auftragsbestand sei in den ersten drei Quartalen um 11,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 170,6 Millionen Euro gestiegen, der Auftragseingang lag mit 135,1 Millionen Euro über dem Vorjahr (128,4 Millionen Euro). Der Umsatz sank um 5,6 Prozent auf 96,5 Millionen Euro. Der deutsche Fertighausmarkt gab per Ende September um drei Prozent auf 9400 Baugenehmigungen nach.

Kampa weitete die Verluste in den ersten neun Monaten auf 15,7 Millionen Euro aus, im Vorjahreszeitraum war ein Minus von 12,4 Millionen Euro angefallen. Die Sonderaufwendungen lagen bei rund 9 Millionen Euro. Im vierten Quartal rechnet Kampa mit hohen Zuwächsen bei Umsatz und Ertrag.
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