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Weitere Banken-Übernahme in den USA: PNC schluckt National City
Die Finanzkrise hat eine weitere notleidende US-Bank in einen vom Staat gestützten Notverkauf getrieben. Nach Milliardenverlusten rettet sich die große Regionalbank National City in die Arme des Wettbewerbers PNC Financial Services. PNC kauft National City für knapp 5,6 Milliarden Dollar (4,4 Mrd Euro), die zum Großteil in Aktien gezahlt werden. Der Staat schießt im Rahmen seines Banken-Rettungspakets 7,7 Milliarden Dollar Kapital zu, wie die Banken am Freitag mitteilten. New York (dpa) -

PNC mit Sitz in Pittsburgh (Pennsylvania) steigt durch die Übernahme laut eigenen Angaben zur fünftgrößten US-Bank gemessen an den Einlagen auf. National City mit der Zentrale in Cleveland (Ohio) hatte sich mit Kreditgeschäften überhoben.

Die Finanzkrise hat in den US-Bankenbranche eine Übernahmewelle ausgelöst. Besonders das Privatkundengeschäft mit stabilen Einnahmen ist inzwischen sehr begehrt. Hier kristallisieren sich gerade wenige führende Banken heraus. Die Aufsichtsbehörden erwarten weitere Übernahmen.

PNC zahlt bei dem Kauf je Aktie von National City 2,23 Dollar - ein Abschlag von fast 20 Prozent auf den letzten Schlusskurs. Von der Gesamtsumme begleicht PNC etwa 5,2 Milliarden Dollar mit eigenen Papieren, weitere 384 Millionen Dollar werden an bestimmte Anteilseigner in bar gezahlt.
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