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voestalpine-Halbjahr besser als erwartet


Wien/Linz (APA) - Der börsenotierte Stahlkonzern voestalpine hat im ersten Geschäftshalbjahr 2008/09 besser verdient als von Analysten erwartet und lässt "trotz eines unvergleichlich schwierigeren Umfelds" den Ausblick für das Gesamtjahr unverändert, gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt.

Das operative Ergebnis (EBIT) nach PPA stieg per 30. September um 27,4 Prozent auf 785,6 Millionen Euro, nach 616,5 Millionen Euro im Vorjahr, und das Ergebnis nach Steuern (Periodenüberschuss) legte um 19,5 Prozent von 434,3 auf 518,8 Millionen Euro zu. Erwartet waren im Mittel 750 bzw. 457 Millionen Euro.

Die Umsatzerlöse (nach PPA, buchtechnisch relevanter Kaufpreisallokation) legten um 38,2 Prozent auf 6,486 (4,695) Milliarden Euro zu. Der Mitarbeiterstand erhöhte sich um 5,0 Prozent auf 42.325 (40.301).

Die Risiken aus dem gegenwärtigen Konjunktureinbruch "sollten überschaubar und beherrschbar bleiben", heißt es im Ausblick. Am Ziel, das Ergebnisniveau von 2007/08 auch heuer erneut zu erreichen, hält der Vorstand demzufolge fest - "trotz eines unvergleichlich schwierigeren konjunkturellen Umfeldes als vor einem Jahr" sowie weitgehender Unvorhersehbarkeit der Wirtschaftsentwicklung in den nächsten Monaten und einer damit ergebnismäßig deutlich schwächeren zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres".

Die voestalpine hat zwar im ersten Halbjahr noch deutlich höhere Gewinne als erwartet erreicht, die dabei erzielten Margen haben allerdings nachgelassen: Die EBIT-Marge verringerte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 13,1 auf 12,1 Prozent, die EBITDA-Marge gab von 19,3 auf 17,6 Prozent nach, geht aus der Unternehmensmitteilung von Donnerstag hervor.

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