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Gespräche über Verkauf von Chrysler
Detroit (APA/ag.) - Die Führung des angeschlagenen US-Autobauers Chrysler will am Wochenende die Gespräche über einen Verkauf oder möglichen Zusammenschluss mit einem anderen Konzern fortsetzen. An den Verhandlungen sind neben dem Chrysler-Mehrheitseigner Cerberus Capital die beiden Autohersteller General Motors und Nissan-Peugeot beteiligt.
Wie aus informierten Kreisen verlautete, kreisen die Verhandlungen um die Themen Steuerverpflichtungen, Kreditengpässe und Konjunkturflaute. Denkbar sei ein Verkauf von Chrysler als Gesamtpaket oder ein Verkauf von Teilen des Unternehmens.

Chrysler hatte am Freitag angekündigt, insgesamt 5.000 fest angestellte Mitarbeiter und Zeitarbeiter zu entlassen. Chrysler-Chef Bob Nardelli kündigte außerdem weitere Restrukturierungen, die in immer kürzeren Schritten zu erwarten seien.

Der deutsche Autokonzern Daimler ist noch mit 19,5 Prozent an Chrysler beteiligt. Diese Beteiligung belastete im dritten Quartal in der Daimler-Bilanz das Ergebnis vor Zinsen und Steuern mit 351 Millionen Euro.

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