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Die LBBW - Deutschlands größte Landesbank

Stuttgart (dpa) - Die Landesbank Baden-Württemberg LBBW ist die größte deutsche Landesbank. Das Institut hat eine Bilanzsumme von 443,4 Milliarden Euro und beschäftigt mehr als 12 300 Mitarbeiter. Hauptanteilseigner sind das Land und der Sparkassenverband Baden- Württemberg (jeweils 35,6 Prozent). Die Stadt Stuttgart hält knapp 19 Prozent an dem Institut. Die landeseigene L-Bank und der Sparkassen- und Giroverband Rheinland-Pfalz sind mit jeweils 4,9 Prozent beteiligt.

Die Finanzmarktkrise trifft auch den Branchenprimus hart. In den vergangenen Monaten rutschte das Institut immer tiefer in die roten Zahlen und lässt sich nun doch mit Milliardenhilfen unter die Arme greifen. Noch vor wenigen Wochen hatte Vorstandschef Siegfried Jaschinski verkündet, die Bank wolle der Krise mit eigener Kraft trotzen. Er hatte sich Ende August noch zuversichtlich für das Gesamtjahr gezeigt, obwohl der Konzernverlust in den ersten sechs Monaten bei 64 Millionen Euro (Vorjahr: plus 640 Mio) lag.

Die LBBW ist seit Jahren auf Expansionskurs. Die spektakulärste Übernahme war im vergangenen Jahr die Rettung der wegen der Finanzmarktkrise ins Wanken geratenen früheren SachsenLB. Das Institut war nach riskanten Geschäften auf dem US-Hypothekenmarkt im Sommer 2007 ins Trudeln gekommen und konnte nur durch einen Notverkauf an die Stuttgarter vor dem Zusammenbruch bewahrt werden.

Außerdem wurden in den vergangenen Jahren unter anderem die Landesbank Rheinland-Pfalz und die renommierte Stuttgarter BW-Bank übernommen. Jaschinski, der auch Präsident des Bundesverbandes öffentlicher Banken ist, hat seinem Geldhaus auch ein internationales Wachstum verordnet.  << zurück zur Übersicht