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ThyssenKrupp will eine Milliarde sparen - Keine Entlassungen

Hamburg (dpa) - Deutschlands größter Stahlkonzern ThyssenKrupp will sich nach einem Pressebericht mit einem drastischen Sparprogramm gegen die Rezession stemmen. Das Unternehmen plane, eine Milliarde Euro einzusparen, schreibt die "Financial Times Deutschland" (Montag) unter Berufung auf ein Schreiben, das in den kommenden Tagen an die Führungskräfte gehen soll. Demnach sollen allein die Verwaltungskosten um rund 10 Prozent gesenkt werden. Die Details des Sparpakets würden in dieser Woche festgezurrt, heißt es weiter. Ein ThyssenKrupp-Sprecher lehnte am Morgen einen Kommentar ab und verwies auf die Bilanzpressekonferenz an diesem Freitag.

Wie die "FTD" weiter schreibt, reagiert Konzernchef Ekkehard Schulz mit dem Sparprogramm vor allem auf die eingebrochene Nachfrage nach Stahl und nach Autozuliefer-Teilen. Das Maßnahmenpaket trage intern den Arbeitstitel "Step" und sehe zum Teil schmerzhafte Schnitte vor. Entlassungen seien allerdings nicht geplant, berichtet die Zeitung.

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