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Starbucks sieht schwarz: Aussichten der Kaffeehauskette immer trüber


Seattle (dpa) - Trübe Aussichten für die weltgrößte Kaffeehauskette Starbucks: Wegen der Konjunkturtalfahrt warnt der kriselnde Konzern nun vor einem Umsatzrückgang in den weltweit bereits bestehenden rund 16 700 Filialen. Seine Pläne für Neueröffnungen hatte Starbucks schon zuvor radikal gestutzt. Nach den USA sieht Starbucks auch für Europa im nächsten Jahr zunehmend schwarz.

Das laufende Geschäftsjahr (30. September) werde wegen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen "extrem schwierig", räumte Starbucks in seinem am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Konzernbericht 2008 ein. Der Kette macht zusätzlich die wachsende Konkurrenz durch Kaffee-Angebote etwa von McDonald's zu schaffen. Die Kunden schauten immer mehr auf den Preis, hieß es. Alles zusammen könne auch die Kapitalreserven des Unternehmens belasten.

Starbucks schließt derzeit in den USA Hunderte von Filialen und baut Stellen ab. Nach Jahren rasanter Expansion soll die Zahl der Läden auf dem Heimatmarkt im laufenden Geschäftsjahr erstmals sinken. Außerhalb der USA soll sie um 700 steigen - weit langsamer als früher geplant. Ein Wachstum des Gesamtumsatzes erwartet der Konzern jetzt nur noch durch neu eröffnete Geschäfte. In den USA hatte Starbucks zuletzt mehr als 11 000 Filialen und in Deutschland etwa 120.

Im vergangenen Quartal war die Kaffeehauskette wegen ihres Konzernumbaus nur knapp an den roten Zahlen vorbeigeschrammt. Der Gewinn werde im laufenden Geschäftsjahr auch durch weitere Kosten für die Restrukturierung niedriger ausfallen als zuletzt geplant, hieß es kürzlich.
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