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Reemtsma baut Marktanteil in Deutschland aus - Rauchverbote bremsen


Hamburg (dpa) - Der Zigarettenhersteller Reemtsma hat seinen Marktanteil in Deutschland ausgebaut, leidet aber wie die gesamte Branche unter den Auswirkungen der Rauchverbote in den Bundesländern. Der Markt für versteuerte Zigaretten werde in diesem Jahr um rund drei Prozent auf weniger als 88 Milliarden Stück schrumpfen, teilte die Reemtsma-Muttergesellschaft Imperial Tobacco am Dienstag in Hamburg mit. Der Absatz anderer Tabakprodukte wie zum Beispiel Zigarillos oder selbst gedrehte Zigaretten sei um rund fünf Prozent auf umgerechnet 34 Milliarden Stück rückläufig. Zudem greifen die Kunden verstärkt zu preisgünstigen Produkten. Sie machen 24 Prozent des Zigarettenmarktes aus, verglichen mit 19 Prozent im Vorjahr.

Reemtsma erreicht laut Mitteilung gemeinsam mit der neu gekauften Imperial-Tochter Altadis einen Marktanteil von 27,2 Prozent, verglichen mit 21,3 Prozent im Vorjahr ohne Altadis. Doch auch ohne den Zukauf wäre der Marktanteil um 0,3 Prozentpunkte gestiegen. "In den vergangenen Jahren war die Marke JPS außerordentlich erfolgreich und hat im Jahr 2008 diesen Erfolg ausgebaut." Mit einem Marktanteil von 7,8 Prozent sei JPS die zweitgrößte Zigarettenmarke in Deutschland (nach Marlboro). Weitere wichtige Imperial-Marken in Deutschland sind West und Gauloises Blondes.

Imperial Tobacco erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr (30.9.) in Deutschland einen Umsatz von 840 (Vorjahr: 751) Millionen Euro und einen operativen Gewinn von 391 (341) Millionen Euro. Der gesamte Konzern, der viertgrößte Zigarettenhersteller der Welt mit Sitz in Großbritannien, steigerte dank der Altadis-Übernahme den Absatz um 46 Prozent auf 292 Milliarden Zigaretten, den Umsatz vor Steuern um 60 Prozent auf umgerechnet 6,6 Milliarden Euro und das operative Ergebnis um 51 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro.
dpa gi yyno z2 ak
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