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UBS entdeckt in den USA Fälle von Steuerbetrug


Luzern (dpa) - Die Schweizer Großbank UBS hat bei ihrer US-Tochter Fälle von Steuerbetrug entdeckt. Das bestätigte Verwaltungsratspräsident Peter Kurer am Donnerstag auf einer außerordentlichen Generalversammlung in Luzern. Sorge bereiteten Untersuchungen der amerikanischen Justiz wegen der Dienstleistungen der UBS für amerikanische Kunden, sagte Kurer. Bei eignen Untersuchungen sei die Bank auf Verhaltensweisen gestoßen, die sowohl nach amerikanischem wie schweizerischem Recht als "schwere Steuerbetrugsfälle" zu bewerten seien.

"Entgegen dem Eindruck, der in den öffentlichen Diskussionen geweckt wird, gilt das (Schweizer) Bankgeheimnis nicht absolut", sagte Kurer. Wegen dieses Bankgeheimnisses steht die Schweiz besonders aus Deutschland aber auch aus den USA unter Druck. Nur bei Steuerbetrug gewährt sie Amtshilfe. Einfache Steuerhinterziehung gilt nicht als strafbares Delikt. So soll ein UBS-Manager in den USA an 20 000 Steuerdelikten beteiligt gewesen sein, berichteten US-Medien.  << zurück zur Übersicht