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UBS-Aktionäre stimmen Staatshilfe für angeschlagene Großbank zu


Luzern (dpa) - Der Weg für die Rettungsaktion des Schweizer Staates für die angeschlagene größte Bank des Landes UBS ist frei. Die Aktionäre haben am Donnerstag in Luzern mit Mehrheit einem entsprechenden Paket zugestimmt. Das Rettungspaket für die Bank sieht insgesamt 68 Milliarden Franken (derzeit fast 44 Mrd Euro) vor, wovon 62 Milliarden Franken zur Übernahme von Problembeständen der UBS von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) bereitgestellt werden. Die UBS gehört zu den europäischen Banken mit den höchsten Verlusten im Zuge der Weltfinanzkrise.

Sechs Milliarden Franken schießt der Staat über eine Pflichtwandelanleihe ein, für die das Votum der Aktionäre nötig war. Konkret wird das Aktienkapital nun um höchstens 365 Millionen Aktien im Nennwert von je 10 Rappen erhöht. Diese Aktien gehen an den Staat, falls er seine Optionen aus der Pflichtwandelanleihe während der Frist von maximal 30 Monaten nicht weiter verkauft.
dpa hpd xx n1 bb

271241 Nov 08

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